Rokytnice nad Jizerou (Krkonoše) Czech republic

Wanderungen

Eine große Wanderung, die unser Stammgast Axel Knies aus Berlin eines schönen Sommertages ganz allein gemacht hat. Vielleicht könnte es für Sie ein guter Tip sein.

Meine Große Riesengebirgswanderung

"Gewandert wurde am 18.08.2005 bei leicht bewölktem Himmel. Bis zum Abend war es recht warm. Nur auf dem Riesengebirgsgipfel - Snezka war es recht kühl.

Start war um 12:10 Uhr in Horni Mala Upa an der Pomezni Bouda über die Jelenka Bouda - roter Weg zur Snezka. Auf dem roten Weg weiter zur Siezska Bouda.
Weiter auf dem roten Weg mit tollem Blick auf die beiden Seen - Maly Staw und Wielky Staw über Stonecznik (schöner Felsen). Der rote Weg führt weiter zur Spindlerova Bouda und über Vysoke Kolo an den Schneegruben und der Fernsehstation vorbei. Hinter Violik nach links weiter auf dem gelben Weg über Pramen Labe (Elbquelle) bis "U ctyr panu". Dann weiter auf dem grünem Weg geradeaus bis Ruzencina zahradka. Danach nach retchts einschwenken und auf dem roten Weg vorbei am Kotel zu Dvoracky. Auf dem grünen Weg weiter nach Rucicky. Dann auf den blauen Weg weiter geradeaus nach Studenov. Zum Schluß auf dem gelben Weg links nach Rokytnice.

Ankunft in Rokytnice überglicklich um 20.30 Uhr. Pausen wurden keine eingelegt.

Es war eine anstrengende Wanderung, die mich bis an die Leistungsgrenze gefordert hat. Die Schneekoppe war total überfüllt. Es müssen wohl alle Urlauber (Niederländer, Deutsche, Polen, Tschechen) an diesem Tag auf dem Berg gewesen sein. Mensch an Mensch auf der linken Seite den Berg rauf und das Selbe auf der rechten Seite den Berg runter. Der Abstieg zur Sniezka Bouda war der blanke Streß. Ich habe so etwas noch nicht gesehen. Besonders beeindruckend waren auf der Wanderung die beiden Seen. Die werde ich mir auf jeden Fall noch einmal ansehen und dass in Ruhe und aus der Nähe. Nach 18 Uhr hatte ich kaum noch Leute getroffen. Die Seilbahnen hatten den Betrieb wohl schon eingestellt. So war ich an der Elbquelle ganz allein. Seit vielen Jahren fahre ich ins Riesengebirge. Aber allein an der Elbquelle war ich noch nie. Die Sonne tauchte die Landschaft am Abend in ein wunderschönes Licht. Ein unvergesslicher Anblick. Ab der Dvoracky musste ich sehr schnell laufen, denn es wurde dunkel. Im Wald auf dem Weg von Rucicky nach Studena funkelten mich schon die Augen der Tiere aus dem Dunkeln an. Die letzte zwei Kilometer konnte ich den Weg nur noch ahnen. Ein Glück, dass ich dort fast jeden Stein kenne.

Ich werde diese Wanderung auf jeden Fall wiederholen. Jedoch werde ich versuchen, sie ein paar Stunden früher zu beginnen, damit ich auch mal eine Pause machen kann."

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